Breite Unterstützung aus dem Nahen Osten
Im Gegensatz dazu haben mehrere muslimisch geprägte Länder ihre Teilnahme in einer gemeinsamen Erklärung zugesagt: Ägypten, Indonesien, Jordanien, Pakistan, Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Auch Israel, eine Schlüsselpartei im Gaza-Waffenstillstand, will dem Gremium beitreten.
Weitere Zusagen kamen von Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Bahrain, Belarus, Ungarn, Kasachstan, Kosovo, Marokko, Paraguay, Usbekistan und Vietnam. Der belarussische Machthaber Alexandr Lukaschenko unterzeichnete am Dienstag einen Brief an US-Außenminister Marco Rubio, in dem er die Teilnahme seines Landes ankündigte.
Vom Gaza-Plan zum globalen Gremium
Der Friedensrat war ursprünglich als kleine Gruppe von Staats- und Regierungschefs konzipiert, die den Gaza-Waffenstillstand überwachen sollten. Trumps Regierung hat die Ambitionen jedoch erheblich ausgeweitet. Das Gremium soll nun auch andere globale Konflikte mediieren.
Trump selbst wird den Rat leiten. Vor einer Veranstaltung am Donnerstag sagte er: «Einige benötigen parlamentarische Zustimmung, aber zum größten Teil will jeder dabei sein.» Nach Angaben des Weißen Hauses wurden etwa 50 Länder eingeladen, rund 30 sollten beitreten.
Die deutschen Behörden sehen in dem Gremium eine potenzielle Konkurrenz zu den Vereinten Nationen. Nach Prüfung der Statuten kam Berlin zu dem Schluss, das Projekt sei «viel breiter angelegt» und von «solch grundsätzlicher Natur», dass Fragen über eine mögliche Gegenorganisation zur UN aufkämen. Eine Teilnahme komme nur infrage, wenn das Gremium Teil einer internationalen Rechtsordnung werde.
Großbritannien, die Europäische Kommission, Kanada, Russland, Ukraine und China haben bislang nicht auf die Einladungen reagiert.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.










