
Kik schließt in diesem Jahr Hunderte Filialen, davon sind auch acht in NRW betroffen. © picture alliance/dpa
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Der Textildiscounter Kik baut sein Filialnetz um und will bis Ende 2026 rund 150 Geschäfte in Deutschland schließen. Auch in NRW sind bereits mehrere Standorte betroffen. Nachdem schon 2025 einige Geschäfte wie zum Beispiel in Castrop-Rauxel schließen mussten, folgen nun weitere.
Diese Filialen von Kik sind in NRW bereits geschlossen
In Nordrhein-Westfalen wurden in diesem Jahr bereits einige Kik-Filialen geschlossen. Laut Merkur mussten insgesamt acht Geschäfte an sieben Standorten die Türen schließen. Dazu gehören:
- Essen
- Hamm
- Marl
- Ochtrup
- Radevormwald
- Troisdorf
- Wassenberg
In Hamm geht gleich bei zwei Filialen das Licht aus. Die eine Filiale musste bereits Ende August 2026 schließen und die andere wird im Oktober 2026 folgen.
Auf Anfrage von Ruhr Nachrichten gab Kik an, dass sie keine Schließungslisten herausgeben und daher auch keine Auskünfte über geplante Filialschließungen in NRW geben können. Somit ist weiterhin offen, ob und welche Kik-Geschäfte in NRW weiterhin geöffnet bleiben und welche schließen müssen.

Weitere Kik-Filialen sollen bundesweit schließen
Nach Informationen von Merkur mussten mittlerweile bereits 76 Filialen deutschlandweit schließen. Dazu gehören zum Beispiel Standorte in Stuttgart, München und Berlin sowie Hamburg, Frankfurt und Magdeburg. Insgesamt sollen allerdings 150 Geschäfte in ganz Deutschland schließen.
Für ganz Europa sind 300 Kik-Schließungen vorgesehen. Der Textil- und Haushaltswaren-Discounter hat Standorte in 14 Ländern:
- Bulgarien
- Deutschland
- Italien
- Kroatien
- Niederlande
- Österreich
- Polen
- Portugal
- Rumänien
- Slowakei
- Slowenien
- Spanien
- Tschechien
- Ungarn

Warum schließt Kik so viele Filialen?
Kik will sein Filialnetz optimieren und damit kleiner und profitabler machen. Während 150 Geschäfte in Deutschland schließen, sollen allerdings gleichzeitig 15 neue Standorte entstehen. Ende des Jahres 2026 will Kik in Deutschland dann noch rund 2.200 Filialen betreiben.
Der Grund für die Schließungen sei, dass Kik zu dicht expandiert habe und die Filialen zum Teil weniger als einen Kilometer voneinander entfernt seien, so der Geschäftsführer und Finanzvorstand Christian Kümmel im Frühjahr 2026.
Welche konkreten Gründe hinter den Schließungen einzelner Filialen in NRW stehen, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Bislang hat Kik weder eine vollständige Liste aller Standorte in NRW noch den insgesamt 150 Standorte in Deutschland bekannt gegeben.
Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel erschien ursprünglich am 18. September 2026.






